MEDIENBERICHTE

Interview mit "Das Neue Blatt", Ausgabe Nr. 24

Hier meine ungekürzten Antworten:

1. Was schränkt unsere Atmung ein?

Unser ganzes Leben nimmt Einfluß auf unseren Atem: der Verlauf der Kindheit bis zum Erwachsen werden, Alltagszustände wie Stress oder Trubel und persönliche Situationen wie Trauerphasen oder chronische Erkrankungen. So entsteht ein individuelles Atembild des Menschen, welches sich in unterschiedlichster Form zeigen kann - beispielsweise in einer flachen, kurzen, schnellen, eingeschränkten oder gar blockierten Atmung.

2. Wie erkenne ich, wie gut meine Atmung ist?

Generell ist es wichtig, dass die Atmung den gesamten Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Der Atem sollte daher eine gewisse Tiefe haben und sich besonderen Gegebenheiten, wie sportlicher Betätigung, anpassen können. Die Atembewegung, die durch das Senken und Heben des Zwerchfells entsteht, sollte sich über den ganzen Körper ausbreiten können. Dies können Sie mit einer einfachen Übung bei sich prüfen: Legen Sie Ihre Hand auf den unteren Bauch und spüren Sie, ob Sie dort Atembewegung wahrnehmen. Dann legen Sie Ihre Hand auf den Oberbauch und anschließend auf das Brustbein. Ist überall Atembewegung wahrnehmbar?

3. Was bewirkt eine Atem-Therapie und für wen ist sie besonders geeignet?

Die Übungsweisen sind weder anstrengend noch kompliziert und somit für jeden Menschen geeignet. Auf körperliche und psychische Besonderheiten gehe ich in der atemzentrierten Körper- und Bewegungsarbeit individuell ein. Über bewusste, achtsame Bewegungen, die vom Atem begleitet werden, können positive Effekte für Körper und Seele entstehen:

  • Stressabbau und Entspannung
  • Verbesserung der Durchblutung, des Stoffwechsels und Beweglichkeit der Gelenke
  • Vorbeugung von Durchblutungsstörungen, Verkalkungs- und Verschleißvorgängen
  • Erhöhung der Elastizität von Gelenken und Muskulatur
  • Anregung des Gehirnstoffwechsels
  • Stärkung des Selbstbewusstseins durch verbesserte Körperhaltung und Körperwahrnehmung

Beitrag auf arte TV:  Xenius - Atmung und Verdauung

ab der ca. 14. Minute wird die Atemtherapie kurz vorgestellt

Viel Spaß beim Ansehen!


Die NDR-Visite hat einen informativen Bericht über die Atemtherapie mit Hilfe von Kolleginnen und mir erstellt. Vielleicht macht das Lust darauf, es selbst auszuprobieren. Erst einmal viel Spaß beim Zusehen:


Der Hauch Gottes - Geheimnis und Heilkraft des Atems

ein WDR Lebenszeichen vom 03.12.2017 | 26:10 Min.

 

Mit dem ersten Schrei beginnt das Neugeborene zu atmen. Nach dem letzten Atemzug tritt der Tod ein. Atmen ist der elementarste Akt des Lebens, gesteuert vom vegetativen Nervensystem.

Autorin: Lisa Laurenz