Zitate

 

Erika Kemmann - Instituts-und Ausbildungsleiterin, dipl. Atempädagogin AFA® -
Entwicklung der Atemlehre des bewussten zugelassenen Atems

 

"Sammlungsfähigkeit meint eine besondere Form der Aufmerksamkeit, eine Hinwendung zu uns selbst, zu unserem Körper und zu unserem Atem. In einem längeren Übungsprozess sind dies Potentiale, die uns als Kraft wieder zur Verfügung stehen können. Bewusste Atem- und Körperwahrnehmung als Grundlage unserer Lebensprozesse kann unsere persönlichen Erfahrungen erweitern, vertiefen, verändern, je nachdem, welche Ebenen des physischen, emotionalen und transpersonalen Erlebens dem Menschen zugänglich sind."

 

"Selbst-Wahrnehmung und die Entwicklung meines eigenen Selbst-Bildes bekommen über das Erleben der leiblichen Realität mit Atem und Bewegung die Möglichkeit der eigenen Akzeptanz und Selbstachtung. Es ist der erste Schritt für persönliches Wachstum und Aktivierung der Selbstheilungskräfte."

(aus "Der Atem, der mich bewegt")

 


Cornelis Veening - niederländischer Tiefenpsychologe und Atemtherapeut

 

"Das Ziel ist der Mensch selber, die Entfaltung seiner Möglichkeiten und die Bekanntschaft mit seinen Kräften. Gemeint ist bei kranken als auch bei gesunden Menschen die Arbeit an der inneren Entwicklung."

 

 

Prof. Ilse Middendorf - Begründerin der Atemlehre Erfahrbarer Atem -

in einem Interview im Jahre 2000 mit Dorothee Nolte:

 

"D. N.: Geht das eigentlich: Erfahrbarer Atem für Manager?
I. M.: Ja gewiss! Der Erfahrbare Atem macht auf allen Ebenen bewusster. Der Atmende wird körperlich durchlässig, seelisch wandlungsfähig und geistig flexibel - wenn er den Wunsch hat, sich zu ändern. Der Manager wird auf Grund seines besseren Atemrhythmus seine extravertierte Seite mit seiner inneren verbinden und dadurch souveräner werden - aber auch mehr Freude am Leben finden."

 

Weitere Zitate von Prof. Ilse Middendorf

 

"Um den Atem in seiner natürlichen Lebendigkeit erfahren und wieder entwickeln zu können, geht es keinesfalls darum, etwas zu 'tun'. Es geht vielmehr darum, das Tun zu 'lassen', den Atem wahrzunehmen, ohne einzugreifen."

 

"Eine arbeitende Gruppe hat immer tragende Kraft. Die Aussagen der anderen können klärend wirken, aber allein die Gegenwart der anderen ist ein Kraftstrom, in dem die allzu eifrigen Zweifel des Beginnenden schneller Ruhe finden als im Alleingang. In der Gruppe sind neue Gedanken, neue Möglichkeiten zu erfahren, und außerdem wird sie allmählich eine Art Körper, zu dem man gehört, für den man sich verantwortlich fühlt und der einem ein Stück Grund gibt."

 


Dr. med. Johannes Ludwig Schmitt - entwickelte die reflektorische Atemmassage, 1969

 

"Die Atemtherapie ist positive Prophylaxe: ohne Schielen nach einer Krankheitsgefahr will sie einfach und ehrlich optimal den Organismus mit dem ihm zugehörigen Energiepotential erfüllen und ihn damit optimal in Leistung wie in Anpassung gestalten und erhalten. Dies ist ihre Ganzwirkung in gesunden Tagen, ihre Teil- und Ganzwirkung bei Krankheiten und mehr noch ihre sittliche Kraft in jedem Falle."

 

"Wer mehr Angst hat vor dem Schmerz als Sehnsucht nach Wandlung,

 ist für die Wandlung nicht reif."

 


Prof. Dr. phil. Karlfried von Dürckheim - Psychotherapeut und Zen-Lehrer, 1959

 

"So ist alles rechte Tun im Bereiche des Atems letztlich ein Tun, das uns befähigt zuzulassen, was ohne unser Tun da ist und ohne dass wir uns einmischen, hervorkommen will."