Ausbildung - Weiterbildung - Supervision in
Atemzentrierter Körperarbeit nach der Lehre des bewussten zugelassenen Atems
Die Ausbildung am Institut für angewandte Atemlehre vermittelt die atemzentrierte Körperarbeit auf Grundlage der Lehre des bewusst zugelassenen Atems nach Erika Kemmann-Huber – basierend auf „Der erfahrbare Atem“ von Ilse Middendorf.
Im Mittelpunkt steht der Atem als regulierendes und verbindendes Element zwischen Körper, Seele und Geist.
Die Lehre des bewussten zugelassenen Atems nutzt die besondere Stellung des Atems im Organismus:
Er geschieht autonom und kann zugleich bewusst wahrgenommen werden.
Genau darin liegt sein Potenzial als Zugang zu Regulation, Selbsterfahrung und Entwicklung.
Diese Atemtherapie versteht sich als ganzheitliche Methode und stellt eine Wegbegleitung bei der Selbsterfahrung und Selbstentfaltung dar.
Die Ausbildung vermittelt eine körperorientierte Methode, in der der Atem nicht trainiert oder korrigiert wird – sondern als regulierendes und führendes Element verstanden wird.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, Atemmuster zu erkennen, körperliche Spannung zu differenzieren und den Atem als Ressource zugänglich zu machen.
Die Inhalte verbinden fundierte Theorie mit intensiver Selbsterfahrung und praxisnaher Anwendung.
Sie befähigt dazu,
die Atemarbeit im Kursformat weiterzugeben,
sie eigenständig therapeutisch anzuwenden oder
die Atemlehre präzise in bestehende Konzepte zu integrieren.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Die Ausbildung richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus:
Ebenso angesprochen sind Menschen, die sich beruflich neu orientieren und eine fundierte, körperorientierte Methode erlernen möchten.
Ihr Mehrwert
Die Atemlehre vertieft das Verständnis für Atemmuster, Körperhaltung und Regulationsprozesse.
Sie erweitert bestehende therapeutische oder pädagogische Konzepte um eine präzise, körperbasierte Perspektive.
Für Bewegungs- und
Körpertherapeuten bedeutet das:
Mehr Differenzierung in Wahrnehmung und Anleitung.
Für medizinische
und therapeutische Berufe:
Ein vertieftes Verständnis von Regulation, Spannung und Ausdruck.
Für Lehrende und Begleitende:
Eine Methode, die Selbstwahrnehmung und Stabilität nachhaltig stärkt.
Die Atemlehre kann eigenständig praktiziert oder sinnvoll in bestehende Arbeitsfelder integriert werden.
Die Ausbildung ist modular aufgebaut und findet in Präsenz in Hamburg statt.
Detaillierte Informationen zu Inhalten, Modulen, Orientierungstagen und Terminen finden Sie auf der Website des Instituts.